Gauchachschlucht

Die wichtigste Nebenschlucht, die Gauchachschlucht, ist durch ihre Enge und durch ein in Bänken des Oberen Muschelkalks kaskadenartig geformtes Bachbett gekennzeichnet. Etwa in der Mitte mündet an der Burgmühle die eher geradlinige, raue Engeschlucht des Tränkebachs, die mit der Gauchach- und der Wutachschlucht das Bachheimer Schluchtenviereck bildet. Auch dort findet der Niedrigwasserabfluss seinen Weg unterirdisch zur Wutach.

Nach einer Talweitung unterhalb der Gauchachtalbrücke im Zuge der Bundesstraße 31 folgt bei der funktionsfähig restaurierten Guggenmühle eine erste Talenge. Die eigentliche Schlucht beginnt bei den Ruinen der Grünburg (Mauerreste von 15 x 12 Meter) und der Lochmühle, die durch Hochwasser zerstört wurde. Darüber steht die Grünburg-Kapelle mit Votivbild einer Hochwasserkatastrophe von 1804 und erneut 1895. Unterhalb der Ruine Neuenburg, die nach einem Erdrutsch fast nicht mehr erkennbar ist, fungiert das Wanderheim Burgmühle der Naturfreunde als touristischer Stützpunkt. Im untersten Schluchtteil erschließt ein Naturlehrpfad unter anderem eindrucksvolle Quellkalke und Bestände des Riesenschachtelhalms.