Ist das nicht wunderbar

15.09.2008 - Kernen im Remstal | Franz Czerny

Liebe Frau Hastenteufel, heute erlaube ich mir, Sie in dieser Form anzusprechen. Dank Ihrer Hilfe ist es uns beiden gelungen, den Krebs in mir zu besiegen. Hört sich zwar hochtrabend an, ist aber die freudigste Nachricht meines Lebens. Dies habe ich Ihnen zu verdanken.

Am 05. August war ich bei der letzten Ultraschall-Untersuchung. Auf meine abschließende Frage nach dem geplanten Beginn einer Strahlentherapie erhielt ich die einfache Antwort: Wo nichts ist, brauchen wir keine Bestrahlung! Der freudige Schock über diese Antwort sitzt heute noch tief in mir.

Voraus ging: Am 28. Januar unterzog ich mich einer radikalen Prostataoperation. Im Rahmen der Nachsorge wurde mir eine „adjuvante Radiatio“ empfohlen. Um nicht tatenlos waten zu müssen, rief ich Sie auf Ursulas Rat hin an, erzählte Ihnen von meiner Lage und bat Sie um Hilfe oder Unterstützung. Und Sie sagten zu.

In fünf gemeinsamen Sitzungen erläuterten Sie mir, was ich tun sollte, um mir unter dem Motto: Ich halte den Glauben lebendig: „Ich werde gesund“ selbst zu helfen. Mein ganzer Dank für dieses wunderbare Ergebnis gehört Ihnen.

Und noch etwas positives habe ich zu vermelden: Zwischen den beiden Blutuntersuchungen vom 06. Mai 2008 und 05. August 2008 sanken mein Cholesterin von 293 auf 243 und die Triglyceride von 432 auf 194 – ohne mein bewusstes zutun. Ist das nicht wunderbar!

Mit den glücklichsten Grüßen
Franz Czerny – 15.09.2008